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14. Feb 2012 - 15:55 Uhr

Bis zu 25 % Kosten sparen: Energiemanagement lohnt sich für jedes Unternehmen

Die Vorräte an fossilen Energieträgern wie Öl und Gas sind endlich, beim Verbrennen entsteht Kohlendioxid, das zur Erderwärmung beiträgt. Die Kosten für Energie werden zukünftig weiter steigen.

Unternehmen können nur dann konkurrenzfähig bleiben und am Markt bestehen, wenn sie rechtzeitig ihren Energieverbrauch ermitteln und Potenziale zum Einsparen erkennen und nutzen, und zwar kontinuierlich und systematisch. Ein Energiemanagementsystem liefert Unternehmen dazu die erforderliche Struktur. Sie leisten damit auch ihren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.

Zum 24. April 2012 wird die bisher geltende EN 16001 durch die internationale Norm ISO 50001 „Energiemanagementsysteme - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung" abgelöst. Mit ihrer Hilfe können Unternehmen ihre Energiekosten um bis zu 25 % senken (Beispiel: energieoptimierte Fertigung, Quelle: www.metallhandwerk.de).

Erleichtert wird die Einführung, wenn bereits ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 und/oder ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 / EMAS im Unternehmen existiert. Das Energiemanagement kann dann – ohne großen Aufwand - in bestehende Systeme integriert werden.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Statt ein Parallelsystem einzurichten, können Erfahrungen und Kenntnisse aus bereits bestehenden Systemen genutzt werden. Das erhöht die Akzeptanz bei den Beschäftigten und spart Zeit und Geld.

Denn Vorgehensweise und geforderte Dokumente sind vergleichbar mit denen des Qualitäts- bzw. Umweltmanagements. So sind Audits, Berichte und Managementbewertung zentrale Elemente jedes Managementsystems.

Wie bei Qualität, Umwelt und Arbeitsschutz fordert die Norm auch im Bereich Energie, nach der Methode Plan-Do-Check-Act (PDCA) zu arbeiten, d.h. auf die Planung folgt Umsetzen, Bewerten und kontinuierliches Verbessern.

Zukünftig wird die Rückerstattung von Steuern und Abgaben für Energie noch stärker davon abhängen, ob ein Unternehmen ein Energiemanagementsystem nachweisen kann. Um in den Genuss verringerter Abgaben zu kommen, müssen Großverbraucher mit Jahresmengen ab 10 Gigawattstunden dies schon ab 2013, und zwar mit einem zertifizierten System nach ISO 50001 (§§ 40 f. EEG).

Unternehmen haben die Chance, ihren Energieverbrauch systematisch zu erfassen, Verbesserungen zu erkennen und Maßnahmen umzusetzen - am Besten eingebunden in bestehende Systeme.

QUMsult, das selbst ein integriertes Managementsystem unterhält, ist der ideale Partner auf dem Weg zum nachhaltigen Unternehmen. Während Energieberater nur eine Optimierung im Bereich Energie erreichen können, bietet das Beratungsunternehmen für Qualität, Umwelt und Arbeitsschutz die Komplettlösung für Unternehmen aller Branchen und Unternehmensgrößen.

(Presseinfo: Bettina Huck, QUMsult GbR vom 14.02.2012)

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