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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

21. Feb 2012 - 15:39 Uhr

Strategien gegen den Verlust der biologischen Vielfalt - Biologische Fachgesellschaften treffen sich an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

In internationalen wissenschaftlichen Programmen entwerfen Biologinnen und Biologen Strategien gegen den Verlust der Biodiversität und suchen Antworten auf den Klima- und globalen Wandel. Weitere Programme thematisieren Bioethik oder Bildung. Gemeinsam ist diesen Themen, dass sie von internationalen Strategien profitieren, in denen das Know-How der Biologen gefragt ist.
Der Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees Biologie (DNK), Prof. Dr. Ralf Reski von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, hat im Namen der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Mittwoch, den 14. März 2012, im Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), Albertstraße 19, die Präsidenten von 45 biologischen Fachgesellschaften nach Freiburg eingeladen, die jeweils eine Fachgruppe von einigen Hundert bis einigen Tausend Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern repräsentieren. Sie diskutieren über zukünftige biologische Forschungsprogramme sowie über Anträge für die kommende Generalversammlung der Internationalen Biologischen Gesellschaft (IUBS), die im Sommer im chinesischen Suzhou stattfinden wird.
Bei dem Treffen stellt die Geschäftsführende Direktorin des Pariser IUBS-Büros, Dr. Nathalie Fomproix, die Aktivitäten der internationalen Dachgesellschaft der Biologen vor. Anschließend referiert Prof. Dr. Reinhard Krämer, Universität Köln, über die Strategien des Verbandes der Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO). Da der VBIO die Lebenswissenschaftler innerhalb Deutschlands vertritt, können die nationalen und internationalen Strategien der Biologen während der DNK-Sitzung in Freiburg aufeinander abgestimmt werden.
Nachdem sich das DNK im Jahr 2009 erfolgreich als „Außenministerium“ der deutschen biologischen Fachgesellschaften konstituierte, plant Reski die angestoßenen Projekte fortzuführen: „Wenn alle biologischen Fachgesellschaften national und international gemeinsam auftreten, können wir das Wissen der Lebenswissenschaftler wirkungsvoll in die Lösung globaler Herausforderungen einbringen. Nur mit globalen Ansätzen können wir dem Verlust an Biodiversität begegnen und Strategien gegen die Folgen des Klimawandels entwickeln“, sagt Reski.
Weitere Informationen unter: http://www.iubs-member-germany.de

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Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erreicht in allen Hochschulrankings Spitzenplätze. Forschung, Lehre und Weiterbildung haben in Bundeswettbewerben das „Exzellenz“-Siegel erhalten. Mehr als 22.000 Studierende aus über 100 Nationen sind in 160 Studiengängen eingeschrieben. Etwa 5.000 Lehrkräfte sowie
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung engagieren sich – und erleben, dass Familienfreundlichkeit, Gleichstellung und Umweltschutz hier ernst genommen werden.

(Presseinfo: Melanie Hübner, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, vom 21.2.12)

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