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Stadtkreis Freiburg - Freiburg
17. Feb 2012 - 15:30 UhrKeine weiteren Infektionen mit MSRA auf der Neugeborenen-Intensivstation - Universitätsklinikum Freiburg informiert über zwei Fälle von MRSA-Besiedlung, die Einrichtung einer Isolations-Station und das Ergebnis des Personal-Screenings
| Auf einer Pressekonferenz am 17. Februar 2012 hat das Universitätsklinikum Freiburg über den Verlauf der Häufung von MRSA-Besiedlungen und die eingeleiteten Hygienemaßnahmen informiert. Vor wenigen Tagen konnte der Aufnahmestopp für Risikoschwangere bis zur 28. Woche aufgehoben werden. Nach der Infektion eines Frühgeborenen Mitte Januar war es zu einer Häufung von MRSA-Besiedlungen auf der Station gekommen; das infizierte Kind hatte sich nach Antibiotika-Behandlung rasch erholt. Bei der Pressekonferenz wiesen die Experten besonders auf den Unterschied zwischen „Infektion“ und „Besiedlung“ mit einem Keim hin. „Von einer Infektion sprechen Mediziner nur dann, wenn ein Krankheitserreger in den Körper eingedrungen ist und Krankheitssymptome verursacht“, so Professor Dr. Markus Dettenkofer, Leiter der Sektion Krankenhaushygiene des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg. „Es hat zwar noch zwei weitere Besiedlungen gegeben, jedoch keine weitere Infektion mit MRSA auf der Neugeborenen-Intensivstation“, sagte Professor Dr. Philipp Henneke, Hygienebeauftragter des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin. Alle Risikoschwangeren und Frühgeburten können wieder versorgt werden Frauen mit Risikoschwangerschaften und Frühgeborene vor der 28. Woche können somit wieder uneingeschränkt am Universitätsklinikum Freiburg versorgt werden. Derzeit sind auf der Neugeborenen-Intensivstation noch vier Kinder mit MRSA (Methicillin-resistenter Staphylokokkus aureus) besiedelt. Durch desinfizierende Maßnahmen wird versucht, eine Elimination des Erregers zu erreichen. Für den gesamten Bereich sind besondere hygienische Schutzmaßnahmen getroffen worden. Neuaufnahmen steht eine neu eingerichtete, isolierte Station zur Verfügung. Das Personal der Neugeborenen-Intensivstation ist komplett gescreent, nur MRSA-negative Pflegekräfte und Ärzte kommen in dem Bereich zum Einsatz. Von 79 Mitarbeitern waren zwei positiv getestet worden. „Dem Klinikum ist es stets ein Anliegen, die Medien und die Öffentlichkeit zu informieren“, sagte der Leitende Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Freiburg, Professor Dr. J. Rüdiger Siewert. Er dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Neugeborenen-Intensivstation und des Bereichs Krankenhaushygiene für ihren hohen Einsatz in den vergangenen vier Wochen. „Durch einen enormen Kraftakt können wir nun wieder alle Risikogeburten in unserer Region versorgen“, sagte Frau Professor Dr. Charlotte Niemeyer, Geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Freiburg. Glücklicherweise hätte während der Zeit des Aufnahmestopps, der in den vergangenen Wochen aus Sicherheitsgründen verhängt worden war, keine Schwangere in eine andere Universitätsklinik gebracht werden müssen, sagte Professor Dr. Gerold Gitsch, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Freiburg. (Presseinfo: Dr. Annette Tuffs, Leiterin Unternehmenskommunikation und Pressestelle, UNIVERSITÄTSKLINIKUM FREIBURG, vom 17.2.12) >>> Weitere Meldungen aus der Rubrik "RegioMix (dies & das)" anzeigen. Info von Medieninformation (03) Jeder Verfasser einer Meldung (Firma, Verein, Person...) hat zusätzlich noch SEINE eigene "Extrazeitung" bei RegioTrends! Oben auf den roten Namen hinter „Info von“ klicken. Schon sehen Sie ALLE seine abrufbaren Meldungen in unserer brandaktuellen Internet-Zeitung. P.S.: NEU! Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von RegioTrends! |


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