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8. Feb 2012 - 12:39 Uhr

Zugefrorene Seen und Flüsse bergen hohes Risiko - DLRG warnt vor Spaziergang auf dem Eis

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Die knackigen Minustemperaturen der vergangenen Tage haben dafür gesorgt, dass Seen und auch Flüsse teilweise zugefroren sind. Auch in der kommenden Woche soll es laut Vorhersagen weiterhin frostig bleiben. Das Betreten der Eisflächen ist jedoch lebensgefährlich, warnen die Wasserretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). So verlockend die Eisdecke auch sein mag, warnen die Wasserretter des DLRG-Bezirks Breisgau vor einem Spaziergang auf dem Eis. Generell gilt, ein zugefrorenes Gewässer sollte immer erst dann betreten werden, wenn es offiziell dafür freigegeben ist. Die Eisdecke ist zwar vielerorts schon mehrere Zentimeter dick, dennoch können Lufteinschlüsse oder wärmere Strömungen unter der Eisdecke die Stabilität des Eises erheblich verringern. Auch Schnee und bewachsene Uferzonen verändern die Tragfähigkeit des Eises. Erst ab einer Eisdicke von ungefähr 15 Zentimetern, bei fließenden Gewässern sogar mindestens 20 Zentimeter, kann die Eisfläche sorglos genutzt werden.
„Knackt das Eis sollte man sich sofort flach auf den Bauch legen und
vorsichtig in Richtung Ufer rutschen“, gibt Rainer Maier, Leiter Ausbildung des DLRG-Bezirks Breisgau, Hinweise wie man sich bei einem Unglücksfall verhalten soll. „Ist jemand eingebrochen müssen alle Beteiligten sehr umsichtig handeln, denn der Einbruchstelle sollte man sich nur sehr vorsichtig nähern. Eine dicke Winterjacke, ein kräftiger Schal oder das Abschleppseil aus dem Auto können helfen die Person aus dem eisigen Wasser zu retten,“ schildert Maier das weitere Vorgehen. Noch bevor man selbst zur Tat schreitet, sollte man die Rettungskräfte über den Notruf 112 alarmieren: Zum eigenen Schutz und um anschließend den Eingebrochenen zu versorgen. Eine Selbstrettung ist nur sehr schwierig möglich: Um Hilfe rufen, wenig strampeln und die Hände seitlich auf die Eisdecke legen um zu verhindern dass man unter die Eisfläche gerät.

Mit knapp 1.000.000 Mitgliedern und Förderern ist die DLRG die größte
Wasser­rettungs­organisation der Welt. Mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung ist die DLRG zur Nummer Eins in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung geworden. In den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sowie in der Stadt Freiburg ist die DLRG durch insgesamt 25 Ortsgruppen mit rund 4000 Mitgliedern vetreten. Weitere Informationen im Internet unter www.bez-breisgau.dlrg.de.

P.S. Sehr schön erklärt wird das Thema Eisrettung übrigens unter dem
folgenden Link zur "Sendung mit der Maus":
<http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/sachgeschichte.php5?id=2660>

(Presseinfo: Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Bezirk Breisgau e.V., Mitarbeiter Verbandskommunikation, Alexander Anlicker vom 08.02.2012)

Mehr? Hier klicken -> www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/sachgeschichte.php5?id=2660>

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